Dein eigenes Saatgut zu ernten ist weit mehr als nur eine nette Sparmaßnahme. Es ist ein aktiver Beitrag zur Nachhaltigkeit und bringt viele Vorteile mit sich:
Dies ist der wichtigste Punkt, um Enttäuschungen zu vermeiden! Nicht alle Samen können erfolgreich vermehrt werden. Man unterscheidet grundsätzlich zwei Arten von Saatgut:
Tipp: Achte schon beim Kauf deiner Samen oder Jungpflanzen auf den Hinweis „samenfest“. Auf F1-Saatguttüten steht dies explizit vermerkt.
Geduld ist hier der Schlüssel! Samen sind erst dann reif, wenn die Pflanze ihren Lebenszyklus abgeschlossen hat. Das bedeutet oft, dass die Frucht überreif oder die Pflanzenteile bereits vertrocknet sein müssen.
Je nach Pflanzenart gibt es zwei grundlegende Methoden, um die sauberen Samen vom Fruchtfleisch oder den Hülsen zu trennen.
Die richtige Lagerung ist entscheidend, damit deine Samen im nächsten Frühling auch zuverlässig aufgehen. Die drei goldenen Regeln für die Lagerung von Saatgut lauten: kühl, trocken und dunkel. Feuchtigkeit und Wärme sind die größten Feinde der Keimfähigkeit.
Herzlichen Glückwunsch! Du hast nun das Wissen, um den Kreislauf der Natur selbst in die Hand zu nehmen. Dein eigenes Saatgut zu gewinnen ist ein kleiner Schritt mit großer Wirkung – für deine Unabhängigkeit, für die Umwelt und für die pure Freude am Gärtnern.
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